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Leistungen > Löschmittel Aerosol

 
Löschmittel: Aerosol
Die hochtechnologische Ausstattung von modernen Industriegebäuden, Maschinen, Anlagen, Geräten und Fahrzeugen aller Art erfordert kompakte, schnelle und sichere Brandschutzsysteme. Menschen und Sachwerte müssen effektiv geschützt, Betriebsunterbrechungen verhindert werden. Hierbei entscheiden die ersten Sekunden zwischen Brandentstehung und Brandbekämpfung über den Löscherfolg und die Schadenshöhe bei Bränden.

Prinzip/Wirkungsweise

Bereits seit mehr als 15 Jahren setzen wir erfolgreich Aerosol Feuerlöschgeneratoren ein.

Diese langjährig bewährte Technologie enthält einen pyrotechnischen Löschsatz. Im Brandfall wird dieser Löschsatz elektrisch, thermisch oder auch manuell ausgelöst. Der Reaktionsprozess erzeugt Kaliumcarbonat (auch als Zusatzstoff E501 in Lebensmitteln), das als Feststoffaerosol austritt (die durchschnittliche Partikelgröße des Löschmittels liegt zwischen 0,5 und 2,5 μm). Durch eine chemische Reaktion des Aerosols in der Flamme werden freie Radikale gebunden, es kommt zu einer Unterbrechung der Kettenreaktion des Verbrennungsprozesses. Weiterhin wird der Flamme auf molekularer Ebene Energie entzogen (endotherme chemische Reaktion).

Das Löschmittel ist umweltverträglich und nicht toxisch, der Umgebung wird kein Sauerstoff entzogen.

Basierend auf diesem Löschmittel & Löschprinzip sind in den letzten Jahren vergleichbare Produkte diverser Hersteller auf den Markt gekommen, führend sind hier die (eingetragenen) Marken:

- Dynameco
- FirePro

Die elektrische Auslösung kann eine Pyrotechnik (vergleichbar Airbag) zünden, aber auch die Ansteuerung eines elektrischen Heizelements ist möglich. Weiterhin gibt es auch noch in Behältern gelagertes Aerosol, welches z.B. mittels Inert-Gas durch Ventile, Rohre und Düsen ausgebracht wird.


Umwelt

Auf Kaliumcarbonat basierende Aerosol-Löschmittel sind eine „grüne“ Löschmittel-Technologie, sie hat keinen schädlichen Einfluss auf das Leben auf unserem Planeten (Status „nicht-toxisch“, umweltschonend, umweltverträglich, Ozon Depletion Potential = 0, Global Warming Potential =0, vernachlässigbarer Verbleib in der Atmosphäre) und enthält kein FCKW.

Oftmals ist die Löschmittel-Technologie als offizielles „HALON-Ersatzlöschmittel“ bei der United States Environmental Protection Agency (U.S.EPA) gelistet.

 
Bild1: BrandtetraederBild 2: Temperaturverlauf

 
 
Objekt- und Raumlöschung
Die Aerosol-Technologie eignet sich gleichermaßen für die Objekt- als auch für die Raumlöschung.

Bei der Raumlöschung ("Raumflutung") wird das komplette Raumvolumen mit dem Löschmittel geflutet. Unabhängig vom Ort des Brandes im Raum, wird das Feuer durch die gleichmäßig verteilte Löschmittelkonzentration (Aerosol) gelöscht. Diese kann je nach eingesetzten Aerosolgeneratoren und Systemtechnologie bereits innerhalb von weniger als 5 sec erreicht werden.

Mittels Objektlöschung werden direkte Brandherde mit dem Aerosolstrom beaufschlagt und gelöscht. Typische Anwendungen sind brennende Flüssigkeiten (z.B. Benzin, Öl,) an Maschinen, Anlagen, Küchen und Geräten.

Die Kombination von Raumflutung und Objektlöschung ist je nach Anwendung ebenfalls sinnvoll (z.B. Windkraftanlagen) und kann u.a. die Löschzeiten reduzieren und damit Folgeschäden weiter begrenzen.

Die genaue Konzeption der Löschmittelanlage ergibt sich nach Kenntnis des Einbauortes und der Risikoquellen. Die Auslegung des notwendigen Löschmittels erfolgt bei Raum-Flutung im Wesentlichen über das Raumvolumen und bei der Objektlöschung über die Spezifikation des zu schützenden Objektes und den vorherrschenden Umgebungsbedingungen.

Anwendungsgebiete:

Wir bieten Ihnen komplexe Löschsysteme für die verschiedensten Anwendungsgebiete wie z.B. elektrotechnische Anlagen und Geräte, Küchen, Maschinen, Schiffe, Windkraft, Kräne, Fahrzeuge wie z.B. Nutzfahrzeuge, Busse, PKW`s, Oldtimer, Sonderfahrzeuge, Archive, Leitwarten, Batterieräume, Lebensmittelautomaten, Kühllasten, Regal- und Lagersysteme, Produktionsanlagen (insb. unter Einsatz von Verbrennungsmotoren oder Hydraulik), Turbinen, Schaltschränke, Konsolen, Technikräume, Transformatoren, Umspannwerke, kritische Infrastruktur, Metallerzeugung sowie Be und – Verarbeitung, CNC-Maschinen, Werkzeugmaschinen, Lötanlagen, Lackieranlagen, Härtereien, Wertstoffsortierung und –Lagerung, Flughäfen, aber auch autonome & mobile Systeme um z.B. Fracht während des Container-Transportes zu schützen.

 
 
Key facts
Die hohe Effektivität des Löschmittels - ein Minimum an Löschmittel erzeugt hohe Löschleistung - löscht Brände innerhalb von wenigen Sekunden. Gerade schnell auslösende Aerosol-Feuerlöschgeneratoren wie Dynameco oder FirePro sind daher bestens geeignet, Brände in der Entstehungsphase zu bekämpfen.

In Verbindung mit den optimal aufeinander abgestimmten EGON HARIG Systemkomponenten werden Brände noch in der Entstehungsphase entdeckt und unmittelbar gelöscht (Erreichen der erforderlichen Löschmittelkonzentration < 5 sec), wodurch die Brandschäden minimiert werden.

Umwelt & Gesundheit:

• keine Sauerstoffverdrängung/-Entzug
• nicht toxisch, keine Personenschäden
• gesundheitlich unbedenklich
• Umwelt-neutral („green agent“)
• kein Einfluß auf die Ozonschicht

Brandlöschung:

• Schnell: Zeit bis Erreichen der erforderlichen Löschmittelkonzentration 4,5-15 Sek. (je nach Wahl) => Sekundenlöscher für Entstehungsbrände
• Effizient: nur geringe Mengen zur Löschung erforderlich
• Brandklassen A,B,C und F
• nicht leitend
• hohe Ausfallsicherheit des Systems
• Geringstmöglicher Direktschaden (z.B. kein Wasserschaden, kein Umweltschaden, kein Anlagenschaden)

Sonstiges

• nicht Design-bestimmend
• leicht in vorhandene Anlagen und Räume integrierbar
• modular
• nachrüstbar
• geringes Gewicht & Volumen

Durch die schnellen Reaktionszeiten (Früherkennung) und Löschung des Entstehungsbrandes werden die Schäden an den Anlagen auf ein Minimum reduziert, in Verbindung mit der schnellen Wiederinbetriebnahme der Brandschutzanlage können damit die Ausfallzeiten von Produktions-/Maschinenanlagen minimiert werden.

Berücksichtigte Regularien & Zertifizierungen z.B.:

• DIN EN ISO 9001/2000, ISO 14001, VDE, IQNet, TÜV, BAM,…
• IMO MSC/Circ 1270 incl. Corr.1,
• MED (Marine Equipment Directive) 2014/90/EU,
• CEN/TR 15270-1 2009-05,
• EPA-listed for “use in total flooding systems for normally occupied spaces”,
• und viele mehr…


 
 
Wirtschaftlichkeit
Hierbei gilt es, nicht nur die reinen Investitionskosten, sondern die vollständigen Lebenswegkosten (LCC) zu betrachten, hierzu gehören z.B. auch:

- Investition (Kauf) der Anlage
- Einbau und Inbetriebnahme
- Wartung
- Bei Bedarf Instandsetzung
- Abbau und Entsorgung beim Ende der Nutzungsdauer

Ebenso sind die Kosten nach Auslösung, wie:

- Durch die Löschung verursachte Schäden und –Folgeschäden
- Aufwand zur Wiederinbetriebnahme (Auffüllen Löschmittel, Austausch Behälter, Inbetriebnahme)

zu berücksichtigen.

Aber auch der Nutzungsausfall der Anlage, verursacht durch (vermeidbare) Brandschäden, Folgeschäden der Löschung, Dauer der Wiederinbetriebnahme etc. ist eine nicht zu vernachlässigende Größe.

Auswertungen zeigen, das in Deutschland nach Bränden in der Industrie mehr als 50% der betroffenen Firmen insolvent gehen - entweder direkt nach dem Brand, oder aber 2-3 Jahre später, wenn nach erfolgreichen Wiederaufbau der Produktion die Absatzmärkte sich zwischenzeitlich umorientiert haben.

Investition

• Durch standardisierte Löschmittelbehälter und hohe Effizienz geringe Beschaffungskosten
• geringe Installationskosten, da keine Rohre, Düsen, Druckbehälter
• Installation kann durch eigenes Personal (Betriebselektriker) erfolgen
• Minimale Personenschutzmaßnahmen (nicht toxisch,…)
• Keine Umweltschutzmaßnahmen (keine Löschmittelauffangbehälter etc.)
• Keine separaten Lagerräume erforderlich
• Keine Löschmittelheizung etc. erforderlich
• Schnelle Inbetriebnahme

Brandfolgen

• Minimum an Brandschäden durch schnelle Löschung
• Geringstmögliche Kollateralschäden an Bauten, Maschinen, Umwelt, Natur
• Austausch Löschmittel und Wieder-Inbetriebnahme in kürzester Zeit durch eigenes Personal
• dadurch geringstmöglicher Anlagenausfall

Logistisch

• Installation, jährliche Wartung durch eigenes Personal (eingewiesene Elektrofachkraft) möglich– keine Druckbehälter
• Gefahrgutklasse 9 – Lufttransport möglich
• Geringe Maße und Gewichte
• Im eingebauten Zustand KEINE Klassifizierung
• Inbetriebsetzung nach Auslösung durch eigenes Personal möglich

Folgekosten

• Regelmäßige Sichtkontrollen auf mechanische Beschädigung
• Jährliche Wartung: Sichtkontrolle & elektrischer Funktionstest/Widerstandsmessung
• Tausch Aerosolgenerator nach Betriebszeit durch eigenes Personal möglich
• Lebensdauer Aerosolgenerator je nach Typ 5-15 Jahre
• Entsorgung: ausgelöste Generatoren ohne Auflagen; abgelaufene bzw. nicht ausgelöste Generatoren werden, je nach Anbieter, kostenfrei zurückgenommen

Vorteile z.B. im Vergleich mit herkömmlichen Technologien

• Keine Druckbehälter
• Keine Rohrleitungen, keine Düsen
• Keine Personal-Schutzmaßnahmen erforderlich (nicht toxisch, keine Sauerstoffverdrängung)
• Keine Wasserspeicher, keine Frostsicherung
• Elektrisch nicht leitend
• Keine Löschmittelauffangbehälter etc. erforderlich
• Keine Druckbehälter
• Kleine Aerosolgeneratoren können in vorhandenen Bereichen leicht verteilt/integriert werden
• Keine separaten Räume zur Löschmittelaufbewahrung etc. erforderlich
• Geringes Gewicht
• Minimaler Wartungsaufwand
• Somit auch leicht nachrüstbar


 

 
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Video:

 
 
 
 
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